Mit der Dunkelheit, die das Tageslicht verdrängt, erwachen Einsamkeit und das öde Grau der nicht endenden Perspektivlosigkeit. Seit kaum mehr wahrnehmbarer Zeit, in der ein Tag, ein Monat, ein Jahr dem anderen gleicht und die die Vergangenheit zu einem gestrigen Ereignis macht, keine Höhen, keine Tiefen, keine Freunde, keine Feinde.

In diesem grauen Sumpf ohne Amplituden lockt allabendlich das Erwachen der ruhenden Kerne, der Rausch des Dopamins, golden, umgeben von Rauschschwaden und weißen Flüssen, benebelnd, befreiend. Die Muskeln ruhen und träumen einen süßen Traum.

Die Sucht sucht immer, aber sie findet nie.